Fasten

Erfolgreiches Fasten

Tipps fürs eigene Fasten von der Deutschen Fastenakademie

So mancher, der zum ersten Mal fastet kennt das: Mal eben ein paar Tage fasten, ohne genügend vorbereitet zu sein ... und sich schon bald am Morgen schlapp und trostlos an der Teetasse haltend vorzufinden und über den Abbruch zu grübeln. Wenn dann noch mit Schlafproblemen zu kämpfen ist, erlebt man das Fasten eher als Askese, anstatt als Bereicherung.

In diesen Situationen ist Abhilfe möglich. Langjährige Erfahrungen zeigen, dass Heilkräutertees Kreislaufschwächen am Morgen vorbeugen bzw. entgegenwirken. Am Abend hingegen, beruhigen ausgewählte Kräuterteekompositionen das Gemüt und bereiten auch den regsamen Geist so optimal auf die Nachtruhe vor. Beim Fasten sollten Tees die größte Menge an Flüssigkeit ausmachen, die der/die Fastende zuführt. Gerade Heilkräutertees, deren Zusammensetzungen auf die besonderen physiologischen und mentalen Bedürfnisse des Fastenden abgestimmt werden, sind während der Fastenzeit empfehlenswert.

In der traditionellen Anwendung haben sich folgende "Wachmacher für die Fastenzeit" bewährt:

  • -Rosmarin kräftigt nach Erschöpfungszuständen und kurbelt einen niedrigen Blutdruck an.
  • -Weißdornblätter mit Blüten bewirken eine leichte Steigerung der Herzleistung und wirken ebenfalls einem niedrigen Blutdruck entgegen.
  • -Buchweizen und Ingwer erwärmen den Körper und fördern die Durchblutung in kleinen Blutgefäßen.
  • -Ruhe und Entspannung am Abend bringen hingegen die traditionell beliebten Heilkräuter Melisse, Kamille und Hopfen.
  • Zur Beendigung der persönlichen Fastenzeit

    Nach dem Fastenende ist zu beachten, dass Kopf und Körper in der Regel drei Tage benötigen, um wieder auf Normalbetrieb zu schalten. Auch dieser Stoffwechselprozess kann mit Hilfe von Heilkräutern unterstützt werden. Als Begleiter für die Aufbautage nach dem Fasten sorgen bittere Kräutertees für eine kräftige Anregung von Magen und Darm.

    Für die Tage nach dem Fasten wird empfohlen: "Eine Stärke von positiven Fastenerfahrungen liegt in der Chance, ein neues, gesundes Essverhalten für die Zeit nach dem Fasten zu etablieren."

    Tipps:

    • -Zuerst ein Apfel: Das sogenannte Fastenbrechen - also die erste Mahlzeit nach dem Fasten - besteht aus einem schönen duftenden Apfel. Jeden Bissen gründlich kauen, schmecken und genießen. Das erleichtert die Verdauung und macht schneller satt. Nicht nebenbei essen, etwa neben der Arbeit oder beim Zeitunglesen. Viele Faster sind schon nach der Hälfte des Apfels satt.
    • -Kost langsam aufbauen: Die Aufbauzeit sollte mindestens ein Drittel der Länge der Fastenzeit betragen. Deshalb ganz langsam zum Essen zurückkehren. So kann sich Stoffwechsel und Verdauungssystem entsprechend anpassen.
    • -Sättigung statt Völlerei: Nicht aufhören, wenn der Teller leer ist, sondern, wenn man satt ist.
    • -Genussmittel reduzieren: Alkohol, Zigaretten oder Kaffee wirken im Stoffwechsel nach dem Fasten besonders stark. Vielleicht genügt auch schon auch eine Tasse Kaffe am Tag.
    • -Wasser und Kräutertee: Weiterhin täglich 1,5 bis 2 Liter Wasser und Kräutertee trinken. Das unterstützt die Verdauungs- und Ausscheidungsorgane.

    Weitere Informationen rund um die Themen Fasten für Gesunde bei der Deutschen Fastenakademie e.V. unter: http://www.fastenakademie.org

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