Karriereplanung

Karriere mit Weitblick

Karriereplanung während des Studiums

Die Karriereplanung für Akademikerinnen und Akademiker fängt nicht erst nach dem Uni-Abschluss an. Wer es klug anstellt und bereits mit guten Voraussetzungen in die Berufswelt starten will, schafft sich schon während des Studiums die bestmögliche Ausgangslage. Tipps dazu gibt das neue Dossier auf frauenmachenkarriere.de.

Ein Stichwort, das bei der Karriereplanung immer wieder fällt, lautet "Networking". "Ich fürchte, die Studierenden haben noch nicht ganz begriffen, wie wichtig Networking ist", stellt auch Claudia Fink vom Career-Center der Universität Kiel fest. Netzwerk - das klingt für viele Studierende erst einmal fremd. Dabei befinden wir alle uns bereits in einem Netzwerk, auch während des Studiums. Die Kunst ist es, dieses Netzwerk zu pflegen und auszubauen - und das gegenseitige Geben und Nehmen zu lernen.

Für viele Studierende ist "Karriereplanung" gleichbedeutend mit "Praktika absolvieren". Die sogenannte "Generation Praktikum" durchläuft während und nach dem Studium ein Praktikum nach dem anderen. Oft haben Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium Angst vor der Lücke und machen lieber ein Praktikum, bevor sie sich arbeitslos melden. Aber auch Studierende schieben - mitunter wahllos - ein Praktikum ein, auch um den Lebenslauf "aufzuhübschen". Dass das nicht immer ratsam ist, meint auch Jessica Heyser vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB): "Grundsätzlich sollten Sie sich fragen, in welcher Situation Sie gerade stecken und ob ein Praktikum wirklich sinnvoll ist." Die DGB-Referentin erzählt im Interview mit frauenmachenkarriere.de, wann Praktika zweckmäßig sind und worauf man achten sollte, damit das Praktikum für die Zukunft hilfreich ist.

Was wünschen sich eigentlich die zukünftigen Arbeitgeberinnen und -arbeitgeber? Die Personalmanagerin Ann Krombholz aus der IT-Branche, die selbst oft Absolventinnen und Absolventen aus den Bereichen Design, Webprogrammierung und den Naturwissenschaften einstellt, fordert vor allem die sogenannten "Soft Skills": "Die fachlichen Anforderungen sind wir bereit und in der Lage, unseren neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vermitteln, kommunikative und soziale Kompetenzen sind wesentlich schwerer zu erlernen", so Krombholz. Neben dem fachlichen Know-How seien wieder verstärkt Generalisten gefragt, die sich während ihres Studiums auf vielen Gebieten engagiert hätten.

Mehr Tipps zur Karriereplanung, Informationen zur Praktikasuche und Berichte über die Unterstützung für Studentinnen an den neuen Exzellenzuniversitäten - das neue Dossier auf frauenmachenkarriere.de hilft auf dem Weg in einen besseren Berufsstart.

Mehr Informationen auf: frauenmachenkarriere.de

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