| 11. Juni 2010

Kalium
Kalium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der nicht vom Körper selbst hergestellt werden kann. Kalium muss deshalb in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen werden. Kalium gehört zu den wichtigsten Elektrolyten der Körperflüssigkeit und ist unter anderem für die Steuerung der Muskeltätigkeit mitverantwortlich.
Lieferanten
Kaliumreiche Lebensmittel sind unter anderem Pilze, Bananen, rote Beete, Soja, Äpfel, Birnen, Kiwi, Aprikose, Nüsse, Spinat und Kartoffeln.
Tagesdosis
Der tägliche Bedarf des Menschen liegt bei ungefähr zwei Gramm. Kalium kommt in vielen Nahrungsmitteln vor, sodass der Kaliumbedarf in der Regel über die normale tägliche Nahrungsaufnahme gedeckt ist. Um z.B. zwei Gramm Kalium über die Nahrung aufzunehmen, müsste man etwa 3-4 Bananen oder 0,5kg Kartoffeln essen. Wer sich einigermaßen ausgewogen ernährt und ausreichend Wasser trinkt, braucht sich über die Kaliumversorgung keine Gedanken zu machen.
Kaliumhaltige Präperate in Form von Brausetabletten oder Kapseln sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt genommen werden, da sonst schnell ein Kaliumüberschuss entstehen kann.
Beauty Faktor
Mangelerscheinungen
Ursache für einen Kaliummangel ist meist nicht eine ungenügende Kaliumzufuhr mit der Nahrung. Dies geschieht nur bei Unterernährung oder massiver Fehlernährung. Ein vermehrter Kaliumverlust kann aber z.B. auftreten bei zu geringer Flüssigkeitsaufnahme an heißen Tagen oder beim Sport. Kaliummangel macht sich dann in Form von Schwächegefühlen und Muskelkrämpfen bemerkbar. Hier bringen isotonische Getränke in der Regel schnell Abhilfe.
Kaliummangel kann auch bei lang andauerndem Erbrechen und Durchfällen oder Missbrauch von Abführmitteln und Alkohol, sowie bei einem zu hohen Salzkonsum auftreten. In diesen Fällen muss ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Leidet eine Person an bestimmten Grunderkrankungen kann ein Mehrbedarf an Kalium (z.B. bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen) erforderlich sein. Bei andere Grunderkrankungen (wie z.B. bei einer Nierenerkrankung) sollte darauf geachtet werden, möglichst wenig Kalium zu sich zu nehmen. In diesen Fällen ist es wichtig, die Essgewohnheiten mit dem behandelnden Arzt und einer Ernährungsberatung abzusprechen.
Wichtig zu wissen ist, dass Kalium beim Kochen des Gemüses oder beim längeren Wässern verloren geht.
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