Milch Kalzium

Kalzium

Kalzium ist der Mineralstoff, der mengenmäßig am stärksten in unserem Körper vertreten ist. 99% des Körpercalciums steckt in Knochen und Zähnen. Nur 0,5 – 1% des Kalziums sind mobil. Zwischen dem in den Knochen eingelagerten und dem gelösten Kalzium besteht ein ständiger Austausch, der von Hormonen gesteuert wird. Die Kalziumaufnahme im Darm wird von Vitamin D gefördert.

Der Kalziumstoffwechsel ist von vielen Prozessen im Körper abhängig. So z.B. vom Phosphor- und Magnesiumstoffwechsel, vom Säure-Basen-Haushalt und dem Albumingehalt im Blut. Eine hohe Zufuhr von Alkohol, Kaffee, Eiweiß (vor allem tierisches Eiweiß) und Salz fördert die Ausscheidung von Kalzium und so dessen Verlust über Stuhl und Harn.

Allgemein kann man sagen, dass das Knochengewebe als Kalziumspeicher dient. Es kann ca. 800-1300mg Kalzium speichern. Bis etwa zum 30. Lebensjahr baut der Körper kontinuierlich Knochenmasse auf. Ab dem 40.Lebensjahr beginnt der Knochenabbau.

Calcium schütz den Körper vor Knochenschwund (Osteoporose). Weiterhin ist Kalzium für die Zellteilung, die Blutgerinnung und für die Aktivierung einiger Enzyme und Hormone wichtig. In der Körperzelle wird Kalzium für die Weiterleitung von Nervenreizen benötigt und organisiert so das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln.

Kalzium Lieferanten

Milch du Milchprodukte sind sehr gute Kalziumquellen. Weiterhin ist Kalzium enthalten in Brokkoli, Chinakohl, Meerrettich, Grünkohl, Petersilie, Spinat, Fenchel, Mohn, Sesam, Mandeln, Haselnüsse, Paranüsse.

Tagesdosis

Der tägliche Kalziumbedarf liegt bei Jugendlichen von 13 – 19 Jahren bei 1200mg. Ab dem 19.Lebenjahr bis ins hohe Alter wird die Aufnahme von 1000mg Kalzium pro Tag empfohlen.

Werden im täglichen Speiseplan Milch- und Milchprodukte mit eingebaut, so lässt sich die Einhaltung der Empfehlung der Kalziumzufuhr leicht realisieren. Wird aber auf Milch und Milchprodukte völlig verzichtet, werden im Mittel nur 300–500 mg Kalzium pro Tag aufgenommen. In diesem Fall muss Kalzium aus den Kalziumspeichern zur Verfügung gestellt werden (Knochen) und es kann bei langanhaltender Unterversorgung mit Kalzium zu Osteoporose kommen.

Beauty Faktor

Von den Mineralstoffen haben Kalzium, Magnesium und Chrom den besten Ruf als Fatburner. Kalzium stärkt nicht nur die Knochen, sondern heizt auch die Aktivität der Verdauungsenzyme an und entwässert den Körper. Kalzium verleiht dem Stütz und Bindegewebe Festigkeit und wirkt damit dem Alterungsprozess entgegen.
Kalzium remineralisiert den Zahnschmelz und verhindert die Anhaftung von Bakterien an dn Zähnen. Damit wirkt Kalzium Zahnschäden entgegen.
Kalzium schützt Sie außerdem vor Osteoporose und macht es Ihnen möglich, sich bis ins hohe Alter sportlich betätigen zu können. Da Kalzium für das Zusammenspiel von Nerv und Muskel verantwortlich ist, würde ein Mangel den Muskel schwächen und die Koordination und Bewegung beim Sporttreiben negativ beeinflussen.

Kalziummangel

Bei ausgewogener Ernährung mit täglichem Konsum von Milch und Milchprodukten kommt Kalziummangel eher selten vor. Wird auf Milch und Milchprodukte im täglichen Speiseplan völlig verzichtet, wird es schwer mit der ausreichenden Versorgung. Steht im Blut nicht genug Kalzium zur Verfügung werden die Kalziumspeicher angegriffen und es kommt zu einer Entkalkung der Knochen und Zähnen.

Bei Frauen in den Wechseljahren oder auch generell bei älteren Menschen kommt es öfters durch Hormonumstellungen zu einer solchen Entkalkung des Knochens (Osteoporose). Eine Osteoporose kann zu Knochenbrüchen und schmerzhaften Knochenverformungen führen.

Dem kann man schon in jungen Jahren entgegenwirken, indem in dieser Zeit durch eine ausgewogene Ernährung und genügend sportliche Bewegung eine ausreichende und gute Knochenmasse aufgebaut wird.

Desweitern kommt es durch Kalziummangel zu vermehrter neuromuskulärer Erregbarkeit und somit zu Muskelkrämpfen, Muskelzittern und Missempfindungen an der Haut. Kalziummangel kann psychische Veränderungen hervorrufen bis hin zu einer Depression. Da Kalzium auch wichtig für die Herzleistung ist, kann bei einem Mangel die Funktion des Herzen stark beeinträchtigt werden.

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