| 15. Juni 2010
Magnesium
Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, d.h es ist für den Körper unentbehrlich und muss mit der Nahrung täglich in ausreichender Menge zugeführt werden. Magnesium ist zu 70 Prozent in den Knochen und 30 Prozent in der Muskulatur gespeichert. Ein Erwachsener besitzt in seinem Organismus im Durchschnitt etwa 24 – 28 g Magnesium. Magnesium ist unter anderem wichtig für die Aktivierung des Energiestoffwechsels, die Herstellung von Eiweißen, für die Knochenbildung, die Stressminderung und für die Aktivität der Muskulatur. Typische Anzeichen für einen Magnesiummangel sind z.B. Muskelkrämpfe, Reizbarkeit oder Kopfschmerzen.
Magnesium Lieferanten
Magnesiumreiche Lebensmittel sind unter anderem Vollkornprodukte, Haferflocken, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Leber, Fisch, Gemüse und Geflügel.
Tagesdosis
Der tägliche Magnesiumbedarf liegt bei Jugendlichen ab dem 13. Lebensjahr und bei Erwachsenen bei ungefähr 300 mg.
Magnesium kommt in vielen Nahrungsmitteln vor, sodass durch eine ausgewogene Ernährung in der Regel der Bedarf gedeckt wird. Kommt es doch mal zu leichten Mangelerscheinungen (z.B. beim Sport), kann schnell durch Kau- oder Lutschtabletten, Granulat, Tabletten oder Pülverchen Abhilfe geschaffen werden. Auf die richtige Dosierung sollte geachtet werden (100 - 300mg täglich).
Aufgenommen wird das Magnesium im gesamten Darmbereich. Resorbiert wird ungefähr 35 – 55% der eingenommenen Menge.
Nebenwirkungen von Magnesiumpräparaten
Nebenwirkungen von Magnesiumpräparaten können ein weicher Stuhl, Durchfall und Müdigkeit sein. Sollte das Präparat längere Zeit überdosiert eingenommen werden, können Symptome einer Überdosierung auftreten. Dies ist jedoch selten, da das Magnesium in der Regel beim gesunden Erwachsenen über die Niere mit dem Urin ausgeschieden wird.
Liegen allerdings Vorerkrankungen (z.B. eine Nierenerkrankung) vor, kann es zu starken Durchfällen, Lähmungserscheinungen, Übelkeit und Herz – Kreislaufproblemen kommen.
Beauty Faktor
Magnesiummangel
Bei ausgewogener Ernährung kommt ein Magnesiummangel selten vor. Bei Leistungssport, Mangel- oder Fehlernährung, chronischen Durchfällen, chronischem Alkoholmissbrauch oder schweren Erkrankungen (z.B. Nierenerkrankungen, Diabetes) und bei der Einnahme bestimmter Medikamente kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Diese wären z.B. Muskelkrämpfe, Übererregbarkeit, Muskelzuckungen, Bauchkrämpfe, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit bis hin zu Depressionen.
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