| 09. Juni 2010
Zeitmangel sorgt für ungesunde Ernährung und fehlende Bewegung
Kinder von berufstätigen Frauen, sind eher nicht so gesund wie die von Müttern, die zu Hause geblieben sind. Diese Kinder seien weniger aktiv und würden eher ungesundes Essen zu sich nehmen, kommen Wissenschaftler des Institute of Child Health zum Schluss. Das Team um Catherine Law wertete die Daten von mehr als 12.500 Fünfjährigen aus. Andere Experten wie Glenys Jones vom Medical Research Council argumentieren, dass erforscht werden müsste, ob diese Ergebnisse auch bei anderen Altersgruppen Gültigkeit haben. Details der Studie wurden im Journal of Epidemiology and Child Health veröffentlicht.
Rund 60 Prozent der Mütter mit Kindern bis fünf Jahren arbeiten laut BBC. Die Mütter wurden nach ihren Arbeitszeiten und der Ernährung ihrer Kinder, ihrer Sportlichkeit und ihren sitzenden Aktivitäten befragt. Ein Drittel der Mütter hatte seit der Geburt ihres Kindes nicht mehr gearbeitet. Die berufstätigen Frauen arbeiteten im Schnitt 21 Stunden pro Woche. Faktoren wie der Bildungsgrad und die sozioökonomische Lage wurden ebenfalls berücksichtigt.
Fünfjährige, deren Mütter Teilzeit oder Vollzeit arbeiteten, nahmen zwischen den Mahlzeiten eher gesüßte Getränke zu sich. Sie nutzten den Computer oder sahen täglich mindestens zwei Stunden fern. Kinder von nicht berufstätigen Müttern verbrachten weniger Zeit mit derartigen Aktivitäten. Berufstätige Mütter brachten ihre Kinder auch eher mit dem Auto zur Schule. Nichtberufstätige Frauen gingen eher zu Fuß oder fuhren mit dem Rad. Die Kinder von Frauen mit flexiblen Arbeitszeiten lebten gesünder. Wurden andere Faktoren berücksichtigt, war ihr Lebensstil laut den Wissenschaftlern auch nicht gesünder.
Law erläuterte, dass in vielen Familien der Alleinerzieher oder beide Elternteile arbeiten. Zeitliche Einschränkungen könnten die Möglichkeiten der Eltern einschränken, ihre Kinder gesund zu ernähren und ausreichend Sportangebote zu machen. Die Wissenschaftlerin betonte allerdings auch, dass diese Forschungsergebnisse nicht bedeuteten, dass Frauen nicht arbeiten sollten. Vielmehr werde dadurch die Notwendigkeit sichtbar, entsprechende politische Rahmenbedingungen und Programme zur Unterstützung der Eltern zu schaffen. Die gleichen Kinder waren bereits auch Teil einer früheren Studie des Institute of Child Health. Sie ergab, dass die Kinder von berufstätigen Müttern mit drei Jahren eher fettsüchtig oder übergewichtig waren.
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